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"Feuerfangen.Prometheus"


Prometheus. Feuerbringer und Menschenmacher. Existenzielles Dasein zwischen Rebellion und Größenwahn, wissenschaftlicher Vision und Schuld.

 


Mit ihrer neuen Produktion geht das Theaterkollektiv >fliegende fische> der Frage nach, was Mythen aus dem Reich der Götter – einer Zeit vor Anbeginn der Menschheit – im Hier und Jetzt erzählen, und man kennt Prometheus als Menschenmacher und Feuerbringer. Doch welche Geschichte verbirgt sich hinter dem Mythos?

Gemeinsam mit Zeus hebt er die bestehende Ordnung der Titanen aus den Angeln. Während es Prometheus um die Erfüllung eines freiheitlichen Daseins geht, strebt sein Verbündeter nach dem Ausbau seiner eigenen Macht. Aus den Freunden werden Feinde. Der Kampf um die Utopie stürzt Prometheus in Interessenskonflikte:

Mit der kollektiven Stückentwicklung frei nach Franz Fühmanns „Prometheus“ holt das Ensemble den Mythos in die Gegenwart und entdeckt ihn in der Auseinandersetzung mit eigenen Utopien spielerisch neu. Es erzählt von der Logik der Macht, dem Scheitern einer gemeinsamen Vision und der schmerzhaften Erfahrung der zu späten Erkenntnis. Das ungewöhnliche Zusammenspiel von Sprache, Chor, Bewegung und Puppenspiel bricht den Mythos an seiner Wurzel auf und eröffnet in einem vielschichtigen Theaterabend einen Zugriff aus heutiger Sicht.


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Es spielen: Yvonne Johna, Antje Lea Schmidt, Mattes Herre, Sven Hönig, Oliver Simon und Lutz Großmann (Puppenspiel)

Künstlerische Leitung: Christiane Wiegand

Dramaturgie: Eva Marburg

Bühne und Kostüm: André Thiemig

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Björn Pätz & Björn Frers

Premiere: 10.12.2009 im Theater Eigenreich, Berlin